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Ob Sie Schimmelbefall vermeiden oder sanieren wollen – das Prinzip ist immer dasselbe: Man entzieht dem Pilz seine Lebensgrundlage. Die wirkungsvollsten Stellschrauben sind dabei Feuchte und Temperatur.
Wo Schimmel typischerweise entsteht
Schimmelpilze wachsen bevorzugt an Wänden mit niedriger Oberflächentemperatur. Abgesehen von Wasserschäden treten sie deshalb sehr häufig an diesen Stellen auf:
- Ecken von Außenwänden
- Fensterstürze und Fensterrahmen
- Rollladenkästen
- Küche, Bad und Schlafzimmer
Warum kalte Wände das Problem sind
Luft kann bei jeder Temperatur nur eine bestimmte Menge Wasser aufnehmen. Ist die Raumluft gesättigt und trifft auf eine kältere Wandfläche, fällt das überschüssige Wasser aus – und genau dieser Niederschlag ist die Lebensgrundlage für Schimmelpilze.
Was Sie konkret tun können
- Temperieren Sie Ihre Wände – auch in wenig genutzten Räumen.
- Halten Sie die Luftfeuchte in normalen Größenordnungen von ca. 50 %.
- Sparen Sie nicht bei den Heizkosten zulasten Ihrer Gesundheit.
Tritt trotzdem Schimmel auf, lohnt sich ein Blick auf die Ursache: Oft steckt ein baulicher Mangel, eine Wärmebrücke oder ein verdeckter Wasserschaden dahinter. Für Detailfragen und Sanierungskonzepte bin ich gerne für Sie da.
Weiterführende Literatur

Über den Autor
Hans Postl
Bausachverständiger, Baubiologe & Immobilienexperte
Seit über 30 Jahren am Bau – unabhängig von Baufirmen und Herstellern. Ich prüfe, messe und bewerte neutral und sage Ihnen klar, was zu tun ist.
- Sachverständiger für Schäden an Gebäuden (VfB zertifiziert)
- Schimmelpilz-Sachverständiger (TÜV SÜD zertifiziert)
- Baubiologe (IBN) · Mitglied im Verband Baubiologie
- SiGeKo (Bay. Architektenkammer zertifiziert)
- Immobilienmakler (DIN EN 15733, § 34c GewO) · Mitglied im IVD



