Baubiologie

Ihr Bausachverständiger und Baugutachter in Ingolstadt für Baubiologie, Geobiologie und Schimmelbeseitigung.Baubiologie und Umweltanalytik ( IBN), Innenraumanalysen, Beratung, Information.

Baubiologischer Messtechnik:

  • Elektrische Wechselfelder (Niederfrequenz)
  • Magnetische Wechselfelder (Niederfrequenz)
  • Elektromagnetische Wechselfelder (Hochfrequenz)
  • Elektrische Gleichfelder (Elektrostatik)
  • Magnetische Gleichfelder (Magnetostatik)

Baubiologische Richtwerte für Schlafbereiche Grenzwerte (Baubiologie Maes/IBN):

Baubiologische Richtwerte sind Vorsorgewerte. Sie beziehen sich auf Schlafbereiche, die besonders empfindliche Regenerationszeit des Menschen und das damit verbundene Langzeitrisiko. Sie basieren auf dem aktuellen baubiologischen Erfahrungs- und Wissensstand und orientieren sich am Erreichbaren. Darüber hinaus werden wissenschaftliche Studien und andere Empfehlungen zur Bewertung herangezogen
Prinzipiell und übergeordnet gilt:

Jede Risikoreduzierung ist anzustreben, Richtwerte sind Orientierungshilfen, Maßstab ist die Natur.

1. Beispiele:

Felder / Wellen / Strahlung= Niederfrequenz = Feldstärke erdbezogen in Volt pro Meter

  • Unauffällig = <1 V/m
  • schwach auffällig = 1-5 V/m
  • stark auffällig = 5-50 V/m
  • extrem auffällig = >50 V/m

2. Beispiele:

Elektromagnetische Wellen= Hochfrequenz =Strahlungsdichte, gemessen in Microwatt pro m²

  • Unauffällig = <0,1
  • schwach auffällig = 0,1-10
  • stark auffällig = 10-1000
  • extrem auffällig = >1000

Weitere Störfelder- wie Magnetische Wechselfelder, Elektrische Gleichfelder, Magnetische Gleichfelder, Radioaktivität, Geologische Störungen8Erdmagnetfeld/Erdstrahlung), sind zu berücksichtigen und werden je nach Situation und Bedarf selbstverständlich von uns gemessen.

Wohngifte, Schadstoffe: Raumklima

Vorwiegend Schimmelpilze, Sporen und Stoffwechselprodukte, Formaldehyd, leichtflüchtige Schadstoffe(VOC), schwerflüchtige Schadstoffe/ Biozids, Schwermetalle, Fasern, Asbest, Raumklima, Radioaktivität( Radon)


Kurzinfo:

Ursachen eines Schimmelpilzbefalls sind meist baulich bedingt.
z.B. Wärmebrücke, Baufeuchte, fehlende Dampfsperre bzw. Luftdichtung, aufsteigende Feuchte.

Nutzungsbedingt:

z.B. Lüftungs-und Heizgewohnheiten, wand nähe Möbel bei ungedämmten Außenwänden.

Havarie:

z.B. Hochwasser, Wasserrohrbruch, Rückstau aus dem Abwassersystem
Die Entwicklung von Schimmelpilzen unterteilt sich in 2 Phasen, der Wachstumsphase (vegetative Phase) und der Vermehrungsphase (generative Phase).

Biologische Wirkung:

Schimmelpilze können abwehrgeschwächte Menschen befallen und hier gefährliche Mykosen hervorrufen. Sie sind in der Lage, hochgiftige Mykotoxine (Pilzgifte) zu produzieren.

Ein besonders hohes Risiko liegt bei Menschen vor, deren Immunsystem geschwächt ist, z. B. durch Organtransplantationen oder bei Krebspatienten, bzw. bei Allergikern, die außer anderen Allergien zusätzlich an einer Schimmelpilzallergie leiden.

Begleiterscheinungen können auftreten, wie z.B.: Muskelschmerzen, allgemeine Leistungsschwäche, Müdigkeit. Keinesfalls sind auch abgestorbene Pilzsporen nicht unbedenklich, da sie Allergiepotenzial beinhalten.
Pilzbelastungen haben durchaus große Bedeutung, da sie einerseits durch bauliche Gegebenheiten, wie Energieeinsparung, Lüftungsverhalten etc. zunimmt und andererseits wir nicht mehr das optimale Abwehrsystem vergangener Zeiten besitzen.

Durch diese vielfältigen Faktoren werden wir mittlerweile für Dinge angreifbar, womit wir früher problemlos zurechtkamen.

Messwert:-Kolonien bildende Einheiten(KBE) pro Kubikmeter Luft.

  • unauffällig: <200/m³
  • schwach: 200-500 /m³
  • stark: 500-1000 /m³
  • extrem: 1000/m³ und höher.

Nach Richtlinie der WHO (Weltgesundheitsorganisation) sind Pathogene und toxische Pilzarten in der Raumluft nicht akzeptabel.
Ab 50 / m³ ist die Quelle zu suchen, bis 500 /m³ ist eine Mischung umwelttypischer Pilzarten noch zu vertreten